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Sonntag, den 24. Januar 2010 um 08:40 Uhr |
Grundgedanke

Zehntausende von Vereinen kümmern sich alleine in Deutschland um nahezu alle Belange, die Menschen am Herzen liegen können; Natur- und Umweltschutz, Kinder und Jugendliche, Alte und Kranke, Tier-, Pflanzen- und Artenschutz; Jugendaustausch und Völkerverständigung; Kinder- und Waisenhäuser; Pflegebedürftige und Vertriebene; Aussiedler und Asylanten; spezifische Kulturgüter und Völkerverständigung. Die meisten dieser Vereine leben buchstäblich von der Hand in den Mund; viele sind mitgliederschwach, aber hochmotiviert und leben vom unermüdlichen Engagement einiger weniger Mitglieder. Unter bestimmten Voraussetzungen wird ihnen das "Prädikat" eines steuerbefreiten, gemeinnützigen, mildtätigen, besonders förderungswürdigen oder wissenschaftlich tätigen Vereins zuerkannt. Die Rechtmäßigkeit dieser Anerkennung als steuerlich förderungswürdiger Verein ist dann im Turnus von drei Jahren zu belegen, um wieder erneuert zu werden. Das Gros dieser Vereine teilt ein gemeinsames Schicksal: a) Ihr Überleben hängt an einigen wenigen Personen; b) es mangelt ihnen an Mitgliedern, Sponsoren und Geld; c) ihr Vereinszweck ist zumeist sehr spezifisch begrenzt, wodurch auch ihr Bekanntheitsgrad eingeschränkt ist. Die Aktivitäten dieser Vereine sind nach außen gerichtet und sie sehen ihre Aufgabe darin, dort helfend und schützend einzugreifen, wo dies die Politik verabsäumt - nicht zuletzt deshalb, weil die davon Betroffenen als Wählerpotential kaum von Bedeutung sind oder (wie z.B. Kinder und Tiere) überhaupt keine Rolle spielen. Was die engagierten Mitglieder in diesen Vereinen aber eint, ist ein hohes Maß an emotionaler Beteiligung, Verantwortungsbewußtsein und eine innerlich empfundene Ethik, die zumeist von der öffentlichen Moral überhaupt nicht berührt oder "zweckdienlicherweise" vernachlässigt wird. Der Beschluß, eine Partnerschaft für Innenweltschutz zu gründen, wurde am 2. Juli 2000 im Rahmen eines Seminars gefaßt, welches sich genau mit der oben beschriebenen Problematik befaßt. Es geht dabei um eine Dachorganisation für die unterschiedlichen Vereine und deren Anliegen, um damit einerseits - durch Bündelung - diesen zu helfen, ihre Interessen einer breiteren Öffentlichkeit bekanntzumachen, andererseits aber auch den in diesen Vereinen engagierten "Solisten" eine starke Gemeinschaft zu bieten, sie aus ihrer auf Dauer oftmals sehr belastenden Isolation zu befreien und ihnen damit eine Gemeinschaft gleichgesinnter Engagierter zur Seite zu stellen, in deren Mitte und mit deren Hilfe sie kraftvoller auftreten und wirken können, als sie dies alleine vermögen. Viele dieser Menschen vereinsamen nämlich über ihrem nach außen wirkenden Engagement in ihrem eigenen Inneren. Sie werden nach einer Weile müde und mutlos, und auf diese Weise geht allmählich ein von der Außenwelt zumeist gar nicht wahrgenommenes Maß an Verantwortungsbereitschaft und Engagement zugrunde, welches eigentlich höchster Anerkennung und der Hilfe der Gesellschaft bedürfte. Generell soll die Partnerschaft für Innenweltschutz allen natürlichen und juristischen Personen - gleich welcher Zielsetzung - offenstehen. In genau dieser grundsätzlichen Zielstellung der Partnerschaft für Innenweltschutz liegt aber gleichzeitig auch deren Ausgrenzung: Nicht aufgenommen werden natürliche und juristische Personen, deren Ziel(e) sektiererischer Natur oder die Verwirklichung von eigenen Zielen im Sinne der bewußten Benachteiligung anderer Menschen ist. Die Partnerschaft für Innenweltschutz steht für die Unterstützung freiheitlicher Gedanken und Ziele, insbesondere für diejenigen, die ansonsten kaum Gehör und Hilfe finden. Wir wollen hierzu ein Netzwerk aufbauen, das allen Teilnehmern zur Verfügung steht und die Möglichkeit bietet, sich gegenseitig mit Informationen zu versorgen, Erfahrungen und Wissen auszutauschen - ohne dabei vornehmlich oder ausschließlich auf wirtschaftliche Vorteile und vordergründige Anerkennung zu schielen. Um wirklich jedem aus dem o.g. Kreis die Möglichkeit der Teilnahme an dieser Partnerschaft für Innenweltschutz zu bieten, erheben wir keine Mitgliedsbeiträge und verzichten auch auf die Eintragung als Verein sowie ein Vereinsleben im herkömmlichen Sinne. Allerdings benötigen natürlich und juristische Personen, die Mitglied in der Partnerschaft für Innenweltschutz werden wollen, zwei Bürgen, die bereits Mitglied sind. Wir starten vielmehr den Versuch, als nicht-eingetragener Verein ausschließlich von freiwilligen Zuwendungen und ehrenamtlicher Mitarbeit zu leben, um uns damit von allen systemischen Zwängen freizuhalten. Der Verein steht mit beiden Beinen auf dem Boden der Demokratie und des Grundgesetzes, wiewohl er dessen Unzulänglichkeiten kennt und diese im Zuge der grundgesetzlichen Möglichkeiten zu ändern sucht. Hierzu - tatsächliche Alternativen zu bestehenden Mängeln auf allen Ebenen unserer Gesellschaft zu entwickeln und einzubringen - ist jeder Teilnehmer der Partnerschaft für Innenweltschutz aufgerufen. Die Erfahrungen und das Spezialwissen jedes Mitglieds der P.f.I. sollen - netzwerkartig gebündelt - allen anderen Mitgliedern zur Verfügung gestellt, kreativ genützt und weiterentwickelt werden. Jeder ist Lehrer und Lernender zugleich - entsprechend den vom Deutschen Bundesverband für Steuer-, Finanz- und Sozialpolitik (DBSFS) e.V. erstellten Reformkonzepten zur Bildungs-, Steuer-, Wirtschafts- und Sozialpolitik. Freiheit und Reformen vom Staat und seinen nur systemisch denkenden und handelnden Funktionärsträgern zu fordern, ist reichlich naiv, vor allem aber völlig sinnlos. Die Partnerschaft für Innenweltschutz soll also allmählich einen Fundus an kreativen Ideen, tragfähigen Alternativen und Lösungen für den Menschen - in privaten wie auch in beruflichen Belangen - entwickeln, statt die Verantwortung auf den Staat und seine Organe, Parteien und Gewerkschaften sowie diesen angeschlossene Organisationen zu übertragen. Wir geben unumwunden zu, daß wir uns der vor uns liegenden Probleme und drohender Widerstände durchaus bewußt sind. Gleichwohl sind wir entschlossen, dort zu handeln, wo andere nur reden, es nicht nur bei Wünschen und Hoffnungen zu belassen, sondern persönliches Engagement und Flagge zu zeigen. Wer sich von diesen Gedanken angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen und willkommen, uns bei der Gründungsversammlung am 1. Januar 2001 auf der Schlierseebergalm ins neue Jahrtausend zu begleiten. Hier, an der von Menschen festgesetzten Datumsgrenze, soll um 00:01 Uhr das Neue Zeitalter eines Neuen DenkFühlHandelns beginnen. Um Redundanzen zu vermeiden, darf für alle weitergehenden Gedanken, die hinter der Partnerschaft für Innenweltschutz stehen, auf die beiliegende Schrift "Umweltschutz - wo bleibt der Innenweltschutz?" verwiesen werden. Die jeweils aktuelle Liste der bereits registrierten Mitglieder können Sie im Internet unter www.innenweltschutz.de einsehen. Hier finden Sie auch weitere Informationen zur P.f.I. sowie Links zu bereits registrierten Partnerunternehmen, die im Sinne des Geistes und der Ethik der Satzung der Partnerschaft für Innenweltschutz arbeiten und vielleicht genau die Partner sind, die Sie suchen.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 15. März 2010 um 14:08 Uhr |
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