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Geschrieben von: Administrator
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Freitag, den 12. Februar 2010 um 18:41 Uhr |
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Der Ratsuchende
Vor kurzem kam ein Freund zu mir und sprach: "Ich brauche Rat von Dir." Ich bot ihm Platz, er dankte. Dann Fing er gleich zu berichten an. Ich hörte zu und er erzählte, erklärte mir, was ihn so quälte. Er müsse, sagte er, entscheiden und dieser Zwang ließe ihn leiden; denn ganz egal, wie er's auch drehe ihm stets ein Nachteil d'raus entstehe.
So schilderte er seine Sicht, begründete, vergaß auch nicht, die Nachteile mir klarzulegen, die sich aus and'rem Tun ergäben.
Wo immer ich Bedenken sah, bot er mir Argumente dar, die meine Einwände zerstoben (Nicht ohne mich dafür zu loben). Bis unversehens, nach wohl 3 Stunden, des Lösungs Rätsel ich gefunden. Er wollte gar nicht meinen Rat, vielmehr nur Lob für seine Tat. Er hatte längstens schon beschlossen und den Entschluß in Blei gegossen, wie seinerseits zu handeln sei. Mein Urteil war ihm einerlei. Wie gut, daß ich geschwiegen hab' und keinen klugen Rat ihm gab.
Dieses Gedicht wurde mir von Herrn H.-W. Graf aus München für meine Webseite zur Verfügung gestellt. Ich verehre seine Werke und sein Tun für die Benachteiligten dieser Welt schon seit Jahren. Vielen Dank für Deine langjährige Freundschaft und Verbundenheit.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 15. Februar 2010 um 12:15 Uhr |